# Intent: Leichte Prozessergänzungen aus dem SDLC-Playbook-Abgleich ## Ziel Drei leichte, promptbasierte Prozessergänzungen aus dem Abgleich mit Anthropics "AI-Native SDLC Playbook" (`docs/research/anthropic-ai-native-sdlc-playbook.md`, Empfehlungen 1–3) in den bestehenden Rollen `planner`, `reviewer` und den sol/high-eskalationsfähigen Rollen verankern — ohne neue Dateitypen, neue Rollen oder neue Berechtigungen. ## Umfang 1. **Design-Zwischenstufe im Planner** (`agents/planner.md`): Neuer bedingter Dialog-Schritt vor dem Schreiben des finalen Intent-Dokuments, ausgelöst wenn ein Vorhaben mehrere Hosts oder die Rollen-/Katalog-Grenze (`agents/catalog.json`, `agents/*.md`, `agents/claude-settings/*.json`) berührt. Der Planner präsentiert dann im Chat eine kurze Abgrenzungs-/Schnittstellenzusammenfassung (betroffene Interfaces, Rollen, Hosts) und lässt sie vom Nutzer bestätigen, bevor er zur finalen `docs/intent/.md` übergeht. Kein neues Artefakt. 2. **Reviewer-Kennzahlenerfassung** (`agents/reviewer.md`, Aufgabenart Volltext-Systemaudit): Neuer optionaler Abschnitt im Ergebnisformat, der grob die Blocker-/Eskalationsrate pro Rolle seit dem letzten Audit erfasst (Quelle: `agents/tests/roles.sh`-Historie, Pane-Transkripte, `git log` der Intent-/Research-/Review-Dokumente) — als Momentaufnahme im jeweiligen `docs/review/.md`, keine laufende Pflegepflicht zwischen Audits. 3. **Eskalationsanlass dokumentieren**: Rollen mit sol/high-Eskalationsoption laut `docs/herdr-orchestration.md` (`administrator`, `agent-manager`, `reviewer`) vermerken bei tatsächlicher Eskalation den konkreten Anlass (welcher Fehler, welches Routineprofil hat versagt) in ihrem ohnehin bestehenden Ausgabeformat: Der Agent-Manager führt kein Datei-Artefakt; der Eskalationsanlass steht ausschließlich als zusätzlicher Punkt in der Chat-Übergabe an den Orchestrator. Der `reviewer` dokumentiert ihn in seinem jeweiligen `docs/*.md`-Artefakt, der `administrator` (der kein Datei-Artefakt besitzt) als zusätzlicher Punkt in seinem bestehenden Ergebnisformat-Abschnitt (Chat-Übergabe an den Orchestrator). ## Explizit ausgeschlossen - Kein neuer Dateityp (`docs/design/*.md` o. ä.), keine neue Rolle, keine fortlaufend gepflegte Metrik- oder Log-Datei. - Keine automatisierte/technische Durchsetzung — alle drei Punkte sind Prompt-Normen, keine erzwungenen Checks. - Umsetzung selbst (Ändern der Rollendateien) ist Aufgabe von `agent-manager` laut `AGENTS.md`, nicht dieses Intent-Dokuments. ## Annahmen - "Rollen-/Katalog-Grenze" im Sinne von Punkt 1 meint Änderungen an `agents/catalog.json`, einer `agents/*.md`-Rollendatei oder `agents/claude-settings/*.json` — nicht jede Erwähnung einer Rolle im Fließtext. - Für `administrator` gilt die Ergebnisformat-Erweiterung als gleichwertiger Ersatz für ein fehlendes Datei-Artefakt. ## Offene Risiken - Ohne technische Durchsetzung bleibt die Einhaltung aller drei Punkte vom Prompt-Befolgen der jeweiligen Rolle abhängig — bekanntes Muster in diesem Repo (z. B. `sol`/`high`-Regel selbst), kein neues Risiko. - Punkt 1 könnte False Positives erzeugen (Trigger feuert, obwohl die Berührung trivial ist) — bewusst in Kauf genommen, da Nutzerbestätigung im selben Dialogschritt die Korrektur erlaubt. ## Erfolgskriterien - `agents/planner.md`, `agents/reviewer.md` und die Eskalationsdokumentation (vermutlich `docs/herdr-orchestration.md` oder die jeweilige Rollendatei) enthalten die drei Ergänzungen. - `agents/tests/roles.sh` bleibt grün bzw. wird um Regressionsfälle für den neuen Planner-Dialog-Schritt ergänzt, falls testbar. - Rollenversionen (`role-version` im Frontmatter) werden bei jeder geänderten Datei hochgezählt.