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nixos-config/docs/intent/xmpp-umzug-pinix-blunix.md
pijukka d07e7c3d90 feat(prosody): migrate XMPP stack from pinix to blunix
Moves the Prosody server, xmpp-web frontends (chat/plaza), and Forgejo's
wiki-update webhook notifier from pinix to blunix, co-located with
Traefik/ACME so TLS comes straight from Traefik's cert store instead of
the old manual copy process. pinix's prosody/xmpp-web/webhook modules
stay in place but deactivated as a fallback, matching the earlier Forgejo
migration's pattern. Implements docs/intent/xmpp-umzug-pinix-blunix.md.

Deployed and verified live on blunix (nixos-rebuild switch, chat/plaza
returning 200, prosody healthy, agent XMPP listeners reconnected). Two
first-bootstrap bugs found and fixed during that verification, both
specific to bringing Prosody up on a host it never ran on before:

- prosody-certs-sync.service used to call a blocking
  `systemctl reload-or-restart prosody.service` whenever the cert file
  differed from what's installed -- including on first activation, where
  prosody.service's own start job is still queued behind this unit
  (Requires+After), deadlocking forever. Now only reloads an
  already-running Prosody; ordering alone brings up a fresh one with the
  cert just installed.
- hosts/blunix/localServices/secrets.nix force-owned the global `bindPW`
  secret to root with the (previously correct) rationale that it belongs
  to a pinix-only service. Prosody now runs on blunix too and needs to
  read it directly as its own LDAP bind config include, so that override
  no longer applies to it.

pinix's own deploy (data migration, DNS/webhook cutover) is separate
follow-up work, not part of this commit.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01ANg2L2xUmNJ45t9mcv6HVT
2026-09-06 16:46:26 +02:00

7.1 KiB

Intent: XMPP/Prosody-Umzug von pinix nach blunix

Ziel

Den kompletten XMPP-Stack (Prosody-Server, Web-Frontends, Zertifikatsverwaltung, Forgejo-Benachrichtigung) von pinix nach blunix umziehen, mit derselben Resilienz-Motivation wie beim bereits abgeschlossenen Forgejo-Umzug (docs/roadmap.md, "Forgejo-Umzug von pinix nach blunix — erledigt (06.09.2026)"): Erreichbarkeit unabhängig von pinix-Ausfällen.

Umfang

  • Prosody-Server (hosts/pinix/localServices/prosody/setup-prosody.nix) inkl. aller virtualHosts (${domain}, bot.${domain}), MUC-Konfiguration, HTTP-Upload (httpFileShare) — Modul zieht nach blunix um.
  • Vollständige 1:1-Datenübernahme von /var/lib/prosody (Accounts, Roster, MUC-Archiv, Uploads) von pinix nach blunix. Bestehende MUC-Bot-Affiliations (z. B. update@muc, lobby@muc) bleiben dadurch automatisch erhalten.
  • xmpp-web-Frontends (chat.0ff.space, plaza.0ff.space, hosts/pinix/localServices/xmpp-web.nix) inkl. nginx-Reverse-Proxy ziehen mit um.
  • TLS-Umstellung: weg vom manuellen Zertifikats-Kopierprozess (aktuell dokumentiert in hosts/pinix/localServices/prosody/README.md, Abschnitt "Refresh the TLS certificate"), hin zu direktem Zugriff auf die von Traefik verwalteten Zertifikate, da Prosody jetzt co-located mit der ACME-Terminierung läuft.
  • Wegfall der bisherigen blunix-seitigen Passthrough-Konfiguration, da das Backend nun lokal läuft:
    • hosts/blunix/localServices/upload-prosody.nix (Traefik-Loadbalancer → tailnetIPs.pinix:5280)
    • hosts/blunix/localServices/traefik/xmpp-web.nix (TCP-TLS-Passthrough für 5222/5269 und die Web-Frontends)
  • wiki-update.sh (Forgejo-Push-Benachrichtigung nach update@muc.${domain}, aktuell Teil von hosts/pinix/localServices/webhook.nix) zieht mit nach blunix um, in das dortige hosts/blunix/localServices/webhook.nix.
  • Schnittstellenänderungen, die sich aus dem Umzug ergeben (Ergebnis des im Chat bestätigten Abgrenzungs-/Schnittstellenchecks):
    • Forgejo → Webhook-Ziel: wechselt von tailnetIPs.pinix:9000/hooks/wiki-update auf lokal (127.0.0.1 oder tailnetIPs.blunix, konsistent mit den bestehenden blunix-Hooks). Die Repo-seitigen Webhook-URLs (Forgejo-DB, nicht Nix) für nixos-config, website, dashboard, launcher müssen manuell umgestellt werden.
    • Forgejo webhook.ALLOWED_HOST_LIST (hosts/blunix/localServices/forgejo.nix): pinix-Eintrag bleibt trotzdem bestehen, solange gitpull-calendar-web (calendar-web bleibt auf pinix, unabhängig von Vikunja) dort weiter empfängt — nur der wiki-update-Teil wandert.
    • AdGuard internes DNS: chat/plaza/upload sind aktuell öffentliche Hostnamen ohne internen Rewrite — voraussichtlich keine Änderung nötig, wird bei der Umsetzung gegengeprüft.
    • LLDAP (blunix): Prosodys LDAP-Bind wechselt von Tailnet-Adresse (tailnetIPs.blunix:3890) auf 127.0.0.1:3890 — reiner Lesezugriff, keine LLDAP-Konfigänderung.
    • agent-xmpp-listener (blunix, bereits dort): verbindet sich schon gegen bot.${domain}; Zielserver wird nach dem Umzug lokal statt entfernt erreichbar — sollte ohne Konfigänderung weiterlaufen, wird nach der Migration verifiziert.
    • Secrets: go-sendxmpp.age, motd.age, LDAP-Bind-Passwort — laut secrets/secrets.nix bereits für alle Hosts entschlüsselbar (siehe Annahmen); nötig ist nur das Laufzeit-Wiring (Pfad/Owner) in hosts/blunix/localServices/secrets.nix.
  • pinix-Prosody-/xmpp-web-/wiki-update-Module werden nach dem Umzug deaktiviert, nicht gelöscht (Forgejo-Fallback-Muster: systemd.services.<...>.enable = false, Modulimport bleibt bestehen).

Explizit ausgeschlossen

  • vikunja-update.sh und der vikunja@-Bot-Account: bleiben unverändert auf pinix. Aktuell ungenutzt (Nutzer setzt Vikunja derzeit nicht ein), daher keine Prüfung oder Anpassung im Rahmen dieses Vorhabens.
  • Vikunja selbst bleibt auf pinix, keine Migration.
  • Kein festes Wartungsfenster erforderlich — der Umschaltzeitpunkt ist frei wählbar, keine harte Anforderung an Nahtlosigkeit.
  • Root-Cause der pinix-Instabilität (siehe Forgejo-Umzugsnotiz vom 31.07.2026) wird nicht untersucht — dieses Vorhaben behebt das Resilienz-Symptom, nicht die Ursache.
  • Endgültige Stilllegung/Löschung des pinix-Moduls ist explizit spätere Nacharbeit, kein Teil dieses Vorhabens.
  • Änderungen an agents/catalog.json, agents/*.md oder agents/claude-settings/*.json sind nicht Teil dieses Vorhabens — der Umzug berührt nur die Multi-Host-, nicht die Rollen-/Katalog-Grenze.

Annahmen

  • go-sendxmpp.age und motd.age sind laut secrets/secrets.nix (publicKeys = users ++ systems) bereits für alle Hosts inkl. blunix entschlüsselbar; erforderlich ist nur das Laufzeit-Wiring (Pfad/Owner) in hosts/blunix/localServices/secrets.nix, keine agenix -r-Rotation.
  • LDAP-Auth bleibt inhaltlich unverändert gegen LLDAP (bereits auf blunix laufend), wechselt durch die Co-Location lediglich von Tailnet- auf Loopback-Zugriff.
  • Federation/S2S (Port 5269) und öffentliche DNS-Einträge ändern sich nicht, da blunix bereits der öffentliche Ingress-Punkt für den XMPP-Traffic ist (aktuell per TCP-Passthrough).
  • Die Umsetzung (Implementierung, Tests, Aktivierung) übernimmt die Admin-Rolle nach diesem Intent-Dokument; der Planner implementiert nichts selbst.

Offene Risiken

  • Split-Brain-Risiko wie beim Forgejo-Umzug: pinix darf während/nach der Migration nicht versehentlich reaktiviert werden (z. B. durch einen unabhängigen pinix-Redeploy, der das deaktivierte Modul wiederbelebt).
  • TLS-Private-Key-Handling während der Datenübernahme erfordert dieselbe Sorgfalt wie der bestehende Zertifikats-Rotationsprozess (Key nie im Klartext loggen/committen, korrekte Dateiberechtigungen).
  • Kurze Verbindungsunterbrechung für laufende Clients (z. B. Monal) beim Cutover ist zu erwarten; laut Nutzer unkritisch, da der Zeitpunkt frei wählbar ist.
  • Karenzzeit vor der endgültigen pinix-Stilllegung analog Forgejo ("ein paar Tage bestätigter Stabilität auf blunix") ist einzuplanen, bevor das pinix-Modul entfernt wird.
  • Die Repo-seitigen Forgejo-Webhook-URLs (nicht Nix-verwaltet) müssen manuell in der Forgejo-Weboberfläche für die betroffenen Repos umgestellt werden — leicht zu vergessen, da es sich nicht in nix flake check zeigt.

Erfolgskriterien

  • Prosody läuft vollständig auf blunix; c2s, s2s, MUC und HTTP-Upload sind funktional erreichbar.
  • chat.0ff.space und plaza.0ff.space laufen von blunix aus, TLS wird über Traefik/ACME bezogen statt über den manuellen Kopierprozess.
  • Bestehende Accounts, Roster, MUC-Historie und Uploads sind nach dem Umzug unverändert nutzbar.
  • wiki-update.sh sendet Forgejo-Push-Benachrichtigungen erfolgreich von blunix aus in update@muc.${domain}.
  • Der agent-xmpp-listener auf blunix funktioniert nach der Migration unterbrechungsfrei weiter.
  • pinix-Prosody-/xmpp-web-/wiki-update-Module sind deaktiviert (nicht aktiv), Daten und Module bleiben als Fallback liegen.